Molde

In Bud hat es uns sehr gut gefallen. Das ist ein hübsches kleines Örtchen. Weiter geht es für uns heute zunächst nach Molde, wo wir einen Zwischenstopp einlegen. Wie in Kristiansund heißt der Aussichtsberg von Molde ebenfalls Varden. Er ist allerdings deutlich höher und ehrlich gesagt, das Panorama ist auch viel viel besser! Und der Höhepunkt: man kann mit dem Auto bis ganz nach oben fahren. Machen wir aber nicht. Das wäre zu einfach. 

Die Straße auf den Varden ist größtenteils unbefestigt. Doch wie bislang überall in Norwegen sind diese Wege top in Schuss. Man kann da also bedenkenlos hoch fahren. Entlang der Straße sind Wanderparkplätze. Wir nutzen einen davon und laufen den Rest bis nach oben über einen Trampelpfad, der bereits tolle Aussichten bietet. Von oben ist das Panorama atemberaubend. Insgesamt soll man – wir haben nicht nachgezählt – 222 Berggipfel sehen, die meisten davon über 1.000 Meter hoch.

Unten in der Stadt vertreten wir uns noch ein wenig die Beine. Das Wetter ist super und an der Promenade kann man die Sonne perfekt genießen. Ein Kreuzfahrtschiff ist heute nicht da. Es ist mal wieder sehr ruhig, unterbrochen nur vom tiefen Schnarchen unseres Hundes.

Am Nachmittag geht’s mit der Fähre zunächst nach Vestnes und dann über Land an Ålesund vorbei bis Sulesund, wo wir erneut mit der Fähre übersetzen müssen. Hier liegt der Eingang in den Geiranger-Fjord. Die Fähren sind proppenvoll. Spannend ist jedoch, dass sie wie die allermeisten Autos hier ohnehin ebenso überwiegend elektrisch und damit super leise fahren. Unser Ziel für heute ist Ulsteinvik, eine Werftstadt mit überschaubaren 6.000 Einwohnern. 

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