South Beach – Miami Beach, FL

Keine 24h hat es gedauert und wir sind in Konflikt mit dem Gesetz geraten – es wäre auch zu schön gewesen. Aber der Reihe nach: Nach einer erholsamen Nacht in unserer Garage wollten wir gut amerikanisch frühstücken. Soweit so gut. Ihop ist nicht weit und Ihop schmeckt prima. Schnell war der Laden mit dem Rover erreicht. Parkplatz gefunden. Genial, man kann sogar mit Kreditkarte zahlen am Parkautomaten! Bargeld hatten wir noch keins – wir werden es bald brauchen. Schnell frühstücken. Der Hunger ist groß und ich wusste genau, was mir schmecken würde. Die Überraschung kam hinterher: Warum steht die Polizei neben unserem Auto? Wieso ist da der Abschleppdienst? Ich habe doch bezahlt? Schnell wurde es mir vom Wachmeister erklärt. Ja, da war was. Jetzt, wo er das so sagt: gelbe Markierung am Bordstein bedeutet: besser nicht hier parken … Darf das Auto trotzdem da bleiben? Es durfte. Für 130$. Autsch. Cash. Haben wir nicht. Darf ich es schnell holen? Auch das. Gesagt, getan. Anschließen winkt mich der Wachmeister zu sich. Kein gutes Gefühl. Allerdings, wir brauchen nicht zahlen, nur nie wieder bei gelber Markierung parken sollen wir. Ganz sicher nicht mehr! Wir werden ganz brav sein!

Äußerst erleichtert tauschen wir (geplant) das Auto gegen Wanderschuhe (Flip Flops 😉 ein. South Beach und das Art-Deco-Viertel stehen auf dem Programm.

Wir wohnen in einer guten Gegend. Wunderschöne Villen, meist mit Zugang zum Wasser und Bootsanlegen. Sicherlich (eher nicht) erschwinglich. Aber träumen darf man. Ab und an sieht man neben vielen (mexikanischen) Gärtnern und Gärtnern und Gärtnern und Pool Boys sogar den einen oder anderen Einwohner mit Hund. Altersdurchschnitt gehoben. Aber gut sieht es hier trotzdem aus. Gehwege gibt es auch – fast überall.

Einige Querstraßen weiter wartet das Meer. Traumhaft und laut linkem Fuß sehr warm 🙂 Erstmal wird weiter zu Starbucks gelaufen und dann zum Ocean Drive und dann zum South Pointe Park. Hier mit Blick rüber zu Barbara Becker auf Fisher Island ist der perfekte Platz zum Planschen gefunden. Nach guten 5 km Fußmarsch. Die Insel ist echt groß und 34 Blocks sind eine ganze Menge!

Zurück geht es über den Supermarkt und die schöne Strandpromenade. Wir sind nicht die einzigen hier, die ihren Einkauf nach Hause tragen. Verrücktes Amerika.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.