Rondane

Als wir heute Morgen aufwachen, ist es wie im Traum. Unser Ausblick beschränkt sich eigentlich nur auf den Crewbereich, aber seitlich kann man das Meer sehen. Es scheint die Sonne, das Meer ist ruhig und Land ist in Sicht. Wir haben den Wecker gestellt, sodass wir die Einfahrt in den Oslo-Fjord nicht verpassen. Ziel erreicht! Mit einem guten Kaffee aus dem Board-Café sitzen wir am Deck in der Sonne und genießen die vorbeiziehende Landschaft. 

Pünktlich erreichen wir Oslo. Die meisten Passagiere scheinen ohne Auto an Bord gegangen zu sein. Das Autodeck ist relativ leer. Noch schnell den Hund beim Zoll anmelden und los geht’s auf die Straße. Heute ist hauptsächlich Fahrtag. In wenigen Minuten haben wir Oslo hinter uns gelassen. Erster Halt ist am Mjøsa-See, dem größten See Norwegens, nördlich von Oslo, wo wir Frühstücken und der Hund seinen Geschäften endlich auf richtigem Rasen nachgehen kann. 

Einen zweiten Stopp legen wir an der Stabkirche Ringebu ein. Die Kirche ist aus dem 13. Jahrhundert. Google schickt uns mal wieder eine Abkürzung lang, vor uns fährt Chemnitz. Der Osten ist versammelt in Norwegen. 

Von Ringebu aus geht es weiter über eine Passstraße über das Venabygdsfjellet. Darüber thront der Muen. Diesen Berg schaffen wir heute nicht. Dafür nehmen wir uns den Søre Bølhøgda vor. Dieser Hügel bietet ebenfalls eine fantastische Aussicht über die Hochebene und auf das Rondane-Gebirge. Bis Folldal folgen wir der Landschaftsroute Rondane. Die Aussicht auf die Berge ist überwältigend. Absolutes Highlight ist auch der Aussichtspunkt am See Atnsjøen: Sohlbergplassen. Es ist nicht nur der Blick, sondern auch wie der Steg in den Wald hinein gebaut wurde. 

Je näher wir dem Dovrefjell kommen, umso rauer wird die Landschaft. Moschusochsen sehen wir heute noch nicht, aber dafür zwei Elche direkt an der Straße!

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