21 – Gate A53

Der Kreis schließt sich für uns in Montreal. Von dort aus fliegen wir zurück. So der Plan – alles andere Lufthansa! Doch wie immer von vorn: in Ottawa verbringen wir die Nacht im Holiday Inn. Ein ordentliches Hotel, das uns bereits mittags einchecken lassen hat und Check-Out bis 11 Uhr ist auch sehr großzügig. Wir nutzen die volle Spanne und machen uns dann auf den Highway. Bis Montreal sind es 2 – 2,5 Stunden je nach Verkehr. 

Unterwegs fällt uns mal wieder auf, dass die Provinzen doch sehr unterschiedlich den Sprit besteuern. Am günstigsten war es für uns in Ontario. Hier kostete der Liter zwischen 1,30 CAD – 1,40 CAD, also um einen Euro. Am teuersten war es in Quebec mit um die 1,60 CAD, ca. 1,20 EUR pro Liter. Regional gibt es kleinere Unterschiede, aber die allermeisten Tankstellen haben dieselben Preise, ohne sie zwanzigmal am Tag zu ändern.

Alles in allem sagt der Tacho bei der Rückgabe unseres Jeeps in Montreal 4.242 Kilometer. Mit dem Fahrrad waren es immerhin 120 Kilometer. Und zu Fuß in drei Wochen 307 Kilometer (361.867 Schritte).

Erlebt haben wir ein vielfältiges Land mit viel Natur, sehr freundlichen Menschen und mit einer sehr offenen Kultur. Kulinarisch war es einen interessante Mischung zwischen amerikanisch und europäisch. Die Preise beim Essengehen sind wie bei uns. Das Bier zum Essen bzw. im Supermarkt ist (deutlich) teurer. Die Unterkünfte waren mit längeren Vorausbuchungen ok im Preis. Mehrfach wurden wir angesprochen, dass sich in der Zwischenzeit die Preise deutlich erhöht hätten, wir noch einen guten Deal haben.

Am Flughafen in Montreal entschließen wir uns für Entschleunigung, geben den Mietwagen frühzeitig ab und setzen uns lieber in die Sonne. Wir hätten durchaus noch etwas anschauen können, aber der Verkehr stadteinwärts war schon wieder ordentlich. Am Flughafen ist dagegen noch Ruhe vor dem Sturm. Hier wird es erst gegen Abend sehr voll.

Bereits am Morgen hatte ich bei Flightradar gesehen, dass unser Lufthansa-Flieger aus Frankfurt ewig nicht wegkommt. Kurz darauf kam die Nachricht von Lufthansa, unser Flug verspätet sich. Na prima. Geht das wieder los. Als einzigartige Besonderheit erweist sich auch das Gate. Der Flieger parkt auf einer Außenposition und die Passagiere werden mit super space-igen Fahrzeugen direkt zum Flieger gefahren. Das ganze Procedere dauert gefühlt Ewigkeiten. Statt 17:50 starten wir erst 19:30. Der Flug selber war entspannt. Lange Zeit begleitet uns sehr nah ein zweiter Flieger über dem Atlantik. Die Sterne funkeln darüber.

In Frankfurt landen wir 8:30 Uhr. Der Flieger nach Prag geht 8:40. Wir unternehmen noch einen sportlichen Versuch, aber vergebens. Immerhin, es gibt wieder einen Essensgutschein. Diesmal erhalten wir auch eine Anleitung, wo wir diesen einlösen können. Zudem werden wir auf den nächsten Flug nach Prag am Mittag umgebucht. 

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