01 – Anflug

Ein sehr lang gehegter Traum wird heute wahr und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Chance bekommen habe. Ich darf meinen ehemaligen Geographieprofessor aus dem Studium zusammen mit elf Studierenden bei einer Exkursion in den Südwesten der USA begleiten. Es geht in den nächsten vier Wochen also wieder in die Wüste Nevadas, zu den roten Steinen in Utah und bis in den Norden Idahos und Wyomings. 

Zunächst erwartet uns aber Eurowings. Wir fliegen von Dresden nach Düsseldorf und dann weiter nach Las Vegas. Erstes Highlight sind die Eisberge und Gletscher Grönlands, die vom Eis geprägte Landschaft Nordkanadas und der Überflug Salt Lake City’s. Schließlich rumpeln wir eine halbe Stunde zu früh ein. Einreise geht flott. Wir stehen in der Pole Position. Dafür dauern die Koffer … und der Mietwagen. Avis stellt sich an, Hertz ist überfordert. Es braucht eben alles seine Zeit.

Derweil lernen wir kurz das Wüstenklima kennen. Hier sind 41-42°C. Die Sonne scheint und es ist schön trocken. Das macht es erträglich. Unser erstes Hotel liegt etwas außerhalb. Es ist so ein Laden, der leicht den Charme von Star Wars hat. So wie auf irgendeinem Planeten an einem der hintersten Orte der Galaxie, wo sich wer auch immer alles trifft. Aber herzig sind sie alle. Nach dem Abendessen geht es ins Bett. Die 24 Stunden wach sind geschafft. Das reicht.

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