Auf zum Boot

Heute war ein sehr guter Tag. Alles begann mit einem anständigen Frühstück im Quality Inn. Das Hotel war günstig, die Zimmer ok. Dafür gab es ein ordentliches amerikanisches Frühstück vom Styroporteller. Auf Knopfdruck kam zur Begeisterung von Jung und Alt ein frischer, fertig ausgebackener Pfannkuchen aus dem Pfannkuchenautomat geploppst. Mir gefiel eher das Waffeleisen mit wunderbaren Blaubeerwaffeln.

Bestens gestärkt mit allerlei Kohlehydraten ging es auf die US 1 nach Süden. Kurz nach Florida City hört für ein paar Meilen die Zivilisation auf. Der Sumpf beginnt. Zum ersten Mal sehen wir Mangroven. Dann kommt die erste Brücke. Key Largo, die nördlichste Insel der Florida Keys, ist erreicht. Hier gibt es wieder alles, nur keine bezahlbaren Hotels. Deswegen wagen wir etwas Neues. Der Plan führt uns weiter nach Süden. Kurz vor Key West wartet ein Boot auf uns. Noch sind wir zu früh. Wir machen daher einen kurzen Abstecher auf Big Pine Key. Das ist eine recht große Insel. Nur hier leben die Key Deer, kleine Rehe. Vor 11 Jahren habe ich eins einmal gesehen. Dieses Jahr hatten wir kein Glück. (Einige hängen wohl auch am Eingang zum Grundstück, wo der Anleger unseres Bootes ist.) Ein kurzer Rundgang tat trotzdem gut. Und die Natur hatte einen Alligator – den ersten dieses Jahr 🙂 , eine Weichschildkröte – schon länger nicht gesehen – und einen riesigen, grünen Leguan – bekannt nur aus dem Fernsehen – parat. Letzterer ist hier wohl eher auch nicht heimisch, fühlte sich aber sichtlich wohl.

Dann warteten wir auf Mike. Mike erklärte uns dann sehr ausführlich alles zu unserem Boot. Zunächst erst einmal wie wir dahin kommen. Das Boot liegt zwischen zwei Inseln vor Anker und ist daher nur mit einem Beiboot zu erreichen. Bis heute bin ich noch nie Boot selber gefahren. Dafür habe ich mich ganz gut geschlagen.

Das Hausboot selber ist rustikal, aber anständig ausgestattet mit Dusche und Gasofen. Strom liefert die Sonne. Der Ozean ist vor der Tür. Das macht Spaß 🙂 Ebenso Abendessen im Sonnenuntergang auf Deck und ein Weinchen unter prächtigem Sternenhimmel. Weiter so 🙂

 

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