Tag 2 – Washington D.C.

Hyatt Place Sterling
sonnig, 4°C
Burger und Salat

Über Hotwire – eine Seite im Netz, über die man stark rabattierte Hotels bucht, ohne zu wissen, welches es ist – haben wir ein Hyatt Place Hotel bekommen. Das Hotel ist richtig schick, die Zimmer sind kleine Suiten und auch das Frühstück ist für die USA top. Daumen hoch.

Daumen runter weiterhin für die Temperaturen. Immerhin scheint die Sonne – aber auch das war nicht immer so. Es liegt immer noch vereinzelt Schnee („weißes“ Haus) und es kam neuer hinzu. Im Laufe des Tages waren die Wolken dann wenigstens gänzlich verschwunden, nur der Wind war böse.

Da Washington heute auf dem Plan stand, wurde das auch, tapfer wie wir sind, gemacht. Angezogen wie Eskimos liefen wir durch die Stadt, die mich positiv überrascht hat. Mir hat es gefallen. Alles sauber, ordentlich und rausgeputzt. Die Stadt kann sich sehen lassen. Erschossen wurde auch keiner. Para sind die Amis aber natürlich trotzdem. Alles Hochsicherheitstrakt. Aber Angies Residenz in Berlin ist das ja auch. Auch die Anbetung des enshrinten Lincoln erschien mir wenig christlich für die doch sonst so christlichen Amerikaner, aber auch das ist eine andere Geschichte.

Abends wurde noch geshoppt im Outlet Center. Urlaub ist teuer. Da muss bei der Kleidung gespart werden. Dank satter Rabatte sind die vollen Koffer jetzt schon: noch voller. Wer soll das nur alles tragen?

Auf der Rückfahrt bin ich trunken vor lauter Rabatt-%en fast einem auffahrenden Pick-Up selbst aufgefahren. Der hat mich wohl nicht gesehen und zog rüber. Aber Dank gutem Reaktionsvermögen passte noch ein Blatt Papier zwischen die Stoßstangen. Die Bremsen an unserem Dodge funktionierten also. Puuuhhh. Shoppen braucht also nicht für Autofahrer verboten werden. Das reicht für heute trotzdem an Aufregung. Ein Bier wär jetzt gut. Aber bei sage und schreibe 9 $ im Restaurant gibts auch weiterhin nur gesunde Limo.

 

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