07—Seetag

Heute kreuzen wir in der Karibik. Nachdem gestern die Lichter bei uns früh ausgegangen sind, wachen wir kurz nach Sonnenaufgang auf. Das schreit förmlich nach einem frühen Frühstück und Morgensport.

Die Speisenauswahl an Bord ist wunderbar auf das deutsche Publikum ausgelegt. Man könnte das langweilig finden, aber irgendwie ist es auch nett. Es gibt ordentliche Brötchen von hell bis dunkel, eine täglich wechselnde Wurst- und Käseauswahl ebenso wie viel Fisch. Es ist also durchaus etwas dabei und wir starten gut in den Tag, der heute passend zum Seetag im Zeichen Fisch steht.

Danach ruft die Bewegung: anderthalb Stunden Laufband und Krafttraining. Wir wollen nämlich zum Mittag ins Restaurant. Auch wenn es nur kleine Portionen sind, ohne Bewegung hätte man gar keinen Hunger auf vier Gänge.

Da wir nur im Schneckentempo (8-9 Knoten) unterwegs sind, schunkelt das Schiff. Dabei passieren wir St. Lucia, Martinique und Dominica. Gerade zwischen den Inseln pustet der Wind mit Stärke 6. Das reicht für Wellen mit Schaumkronen. Angeblich verstärkt ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet über den Azoren den Passatwind.

Gegen Abend testen wir den Außenpool. Der kleinere Innenpool ist mit Süßwasser gefüllt. Der Außenpool, 25 Meter lang, mit Salzwasser. Das wussten wir nur nicht und waren gleich ein wenig verwundert. Ziemlich cool!

Am Abend wurden die Offiziere vom Kapitän vorgestellt. Was macht der Staff Kapitän? Alles, worauf der Kapitän keine Lust hat, also alles. Danach gab es eine große Show, die auch sehr amüsant war. Kapitän und Kreuzfahrtdirektor sind beide noch recht jung und echt witzig. Sie machen tolle, informative Durchsagen und sind auch ab und an präsent auf dem Schiff.

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