12 – Kasha-Katuwe Tent Rocks

Der heutige Tag steht im Zeichen der Zelte – Tent Rocks. Diese unglaublichen Felsformationen aus Tuff-Stein wie aus dem Märchenwald liegen nördlich von Albuquerque. Rundherum liegen die Pueblos der Native Americans. Jeder hat hier seinen Ofen im Garten. Dies fällt uns sofort ins Auge. Ansonsten wirkte es auf mich etwas trostlos. Ein gewaltiger schwarzer Damm staut den Rio Grande auf. Der Cochiti Lake ist so entstanden. Ihn passieren wir noch, um dann in den Park einzubiegen.

Es ist recht ruhig, doch zum Wochenende sind Familien und Hobbyphotographen unterwegs. Man muss lange warten, um mal die Landschaft für ein Foto für sich zu haben. Trotzdem sind wir von den Eindrücken überwältig. Es ist einfach nur toll hier.

Ein Trail führt uns durch einen engen Slot Canyon hin zu den eigentlichen Tent Rocks. Zwischen ihnen geht es hindurch hinauf auf einen tollen Aussichtspunkt. Wir sind auf nunmehr 2.000 m und man merkt es. Schnauf. Schnauf.

Das führt uns zum zweiten Ziel des Tages: Santa Fe. Der Name steht für die legendäre Eisenbahnlinie, die einst die Küsten der USA miteinander verband. Da Santa Fe jedoch auf 2.000 m Höhe liegt, war die Stadt selbst kein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt.

Häuser hier sind im Pueblo-Stil zu bauen. Das gibt der Stadt ihr Flair. Nett, aber für Städtetourimus sind wir nicht hier. So schlendern wir nur kurz am Abend durch die Innenstadt.

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