Das Wesen der Rundreise ist, dass man rum kommt. Nach zwei Nächten in Bergen starten wir von der Küste ins Landesinnere. Zunächst fahren wir die E16, eine gut ausgebaute Straße mit Tunneln, auf der man relativ zügig voran kommt. Die Gegend rund um Vossevangen gefällt uns gut. Das Wetter könnte nicht besser sein und die Bergkulisse ist traumhaft. Vor Flåm geht es in einen 11 Kilometer langen Tunnel mit farbiger Lichtshow. In Flåm liegt bereits ein Kreuzfahrtschiff vor Anker. Wir fahren weiter bis Aurlandsvangen. Hier beginnt die Landschaftsroute Aurlandsfjellet. Höhepunkt ist die Stegasteinaussicht. An sich ist die Gegend sehr beschaulich. Unten am Fjord machen wir Rast und sind dabei fast allein. Die Stegasteinaussicht ist allerdings mal wieder so ein absolutes Norwegen-Highlight, wo alle hin wollen.
Wie so oft geben das weder die Straße dahin noch die Parkplätze vor Ort her. Google zeigt bereits Verkehr an. Die Straße ist zwar mit Ausweichbuchten ausgestattet, aber hier hoch fahren große Reisebusse. Wir sind kurz sprachlos. Mehrmals müssen wir zurücksetzen. Was für ein Wahnsinn. Die Aussicht auf den Aurlandsfjord ist natürlich spektakulär, gerade bei dem Wetter heute. Weiter oben halten wir noch einmal am Mt Prest. Nach einem kurzen Weg hat man auch hier eine ebenso schöne Aussicht wie weiter unten und hier ist gerade deutlich weniger los.
Die weitere Passstraße ist absolut spektakulär. In Höhe der Skålane-Gehöfte schweift der Blick bis zum Jostedalsbreen-Gletscher und den Jotunheimen, den höchsten Gipfeln Skandinaviens. Extrem eindrucksvoll. Auf dem Weg nach unten liegt noch der sehr schöne Vardahaugselvi Wasserfall. Und der Camper zickt mal wieder. Diesmal meckert er wegen Reifendruck. Jeden Tag eine neue Aufgabe.















