Ruhetag

Heute ist Ruhetag. Am Morgen genossen wir unseren Kaffee von Dunkin Donuts am Strand und haben uns promt verbrannt. Naja. Immerhin einmal im Urlaub.

Danach haben wir versucht Alkohol zu kaufen. Keine einfache Aufgabe in Amerika. Wir kamen uns vor wie Tim Melzer, als er fremde Gerichte in einem fremden Land kochen musste. Wir suchten Cachaça für Caipirinha. Interessanterweise kennt man hier Caipi überhaupt nicht. Wenn überhaupt wird Rum benutzt. Wir wollten jedoch unseren Gasteltern einen echten Caipi zubereiten, da diese irgendwie auf den Trichter gekommen sind, dass Caipi ein tolles Getränk ist.

Publix, die größte Einzelhandels-Kette hier, hat zwar einen eigenen Alkoholladen, verwies uns jedoch weiter an ABC. Sie selber hatten nur Wein und Rum, Vodka und Tequila. Aber das dafür sehr gut sortiert. Alkohol ist hier ja so ein Ding. Der Umgang damit ist manchmal äußerst merkwürdig. Das erfuhren wir gleich.

Wir fuhren zu ABC. Dort hatte man immerhin Cachaça. Eine Sorte, aber immerhin. Nur kaufen konnten wir ihn nicht. Pepes Personalausweis und Führerschein reichten nicht. Es musste ein Pass sein. Warum zum Geier. Ich habe hier noch nie einen gebraucht. Wir führen den auch nicht aus gutem Grund Gassi. Wozu auch. Auf dem Perso steht klar das Alter drauf. Am Liebsten würde ich es (dieses Jahr) zukleben. Aber dieses merkwürdige Land Hungary kannten sie wohl erst gar nicht. Wahrscheinlich kennen sie nur Hungry. Letztenendes bekamen wir mit Pass die Flasche im schwarzen Porno-Beutel.

Zum Abreagieren suchten wir nach Vertrautem. Aldi (!!!) war nebenan. Hier braucht man sogar in Amerika eine Münze für den Einkaufswagen. Immerhin 🙂 Das muss hier sogar extra erklärt werden! Ansonsten ist es fast wie daheim. Es gibt amerikanische Produkte zu etwas günstigeren Preisen. Lebensmittel sind halt nur in Deutschland wirklich günstig.

Wir kauften ein und kochten heute selbst. Ungarisches Paprika-Huhn. Dazu Caipi. Yeah 🙂

 

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